Im Rathaus Ostbevern kam das Projektauswahlgremium der LEADER-Region zusammen, um wichtige Weichen für die Zukunft der Region zu stellen. Im Fokus standen zwei LEADER-Projekte, die in der Freizeit und der Umweltbildung barrierefreie Erlebnisse schaffen sowie die neuen GAK-Kleinprojekte für 2026.
Strategie weiterentwickelt
Ein zentraler Punkt der Sitzung war die Fortschreibung der Regionalen Entwicklungsstrategie (RES), die die zukünftigen Ziele der Region beinhaltet. Die Anpassung, eine Budgetumschichtung zwischen den Handlungsfeldern, wurde einstimmig beschlossen. Neu ist auch eine inhaltliche Schärfung: Projekte im Bereich „Soziales Miteinander“ müssen künftig mindestens in zwei weiteren Handlungsfeldern Wirksamkeit zeigen, um eine Förderung zu erhalten.
Zwei LEADER-Projekte bringen weiteren Mehrwert für die Region
Gute Nachrichten für die Region: Gleich zwei Projekte wurden beschlossen, die neue, spannende Angebote für Bürger*innen bringen:
- Mehr Barrierefreiheit im Naturbad Ennigerloh durch eine neue Halbschalenrutsche. Ein Projekt des Fördervereins Ennigerloher Bäder e.V.
- Ein innovatives Biotop-Projekt, das Naturerlebnis, Inklusion und Digitalisierung verbindet. Ein Projekt des Kleingärtnervereins „Zur Rose“ e.V. in Sendenhorst.
Mit dieser positiven Beschlussfassung aus der Region sind die Projektträger berechtigt einen LEADER-Antrag bei der Bezirksregierung Münster einzureichen. Erteilt diese den Zuwendungsbescheid dürfen die Projekte in der Region umgesetzt werden. Beide Vorhaben sowie die bereits umgesetzten Projekte von Bildungsangeboten über kommunale Regionalhelfer*innen bis hin zu Machbarkeitsstudien, zeigen, wie vielfältig und inklusiv die LEADER-Förderung vor Ort wirkt.
Große Nachfrage nach GAK-Kleinprojekte
Das Interesse an den GAK-Kleinprojekten ist hoch: 34 Anträge gingen ein, mehr als das Budget hergibt. Nach Prüfung und Auswahl dürfen sich nun 24 Projektträger*innen über eine Förderung freuen. Ein deutliches Zeichen für das Engagement in der Region. Die Projektideen reichen dabei von einer Rikscha für ehrenamtliche Fahrten, über digitale Lernmodule bis zu unterschiedlichen Projekten rund um das Thema Biodiversität.
Projekte wirken langfristig
Dass Förderung nachhaltig wirkt, zeigt das LEADER- Projekt „Tacheles reden“: Die Stadt Oelde berichtete von erfolgreichen Folgeveranstaltungen mit großer Resonanz, besonders bei jungen Menschen. Das Thema Demokratiebildung bleibt damit fest in der Region verankert. Auch neue Kooperationen und Netzwerkansätze wurden vorgestellt, ein weiterer langfristig wirkender Baustein für eine nachhaltige Entwicklung im Kreis Warendorf.
Die Sitzung machte deutlich: Die Lokale Aktionsgruppe bleibt Motor für Ideen, Projekte und Zusammenarbeit und gestaltet aktiv die Zukunft der Region mit.
Bei Fragen melden Sie sich gerne bei den Regionalmanagerinnen Pia Weischer (0151 – 648 681 88) und Sophia Lemm (0157-369 722 94) oder per E-Mail unter kontakt@9pluswaf.de.



